"Stromspar-Check Plus" - Stromsparhelfer geben kostenlose Einsparungs-Tipps

 

Strom sparen schafft Arbeitsplätze - Das gilt für das neue Projekt "Stromspar-Check Plus" des Caritasverbandes Heidelberg in Zusammenarbeit mit der Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg (KliBA), dem Jobcenter Heidelberg, der Stadt Heidelberg sowie den Stadtwerken Heidelberg. Gefördert wird es zudem vom Bundesumweltministerium. 

Langzeitarbeitslose Menschen wurden in einem mehrwöchigen Seminar zu Stromsparhelfern ausgebildet. Im Anschluss daran wurden vier Stromsparhelfer durch die Förderung von Arbeitsverhältnissen des Jobcenters Heidelberg bei dem Caritasverband Heidelberg eingestellt. Sie sollen einkommensschwachen Haushalten dabei helfen, ihren Strom-, Heiz- und Wasserverbrauch langfristig zu senken. Mit einer professionellen Beratung können in einem Haushalt durchschnittlich bis zu 150 Euro pro Jahr eingespart werden. Das zeigen die langjährigen Erfahrungen an dem an mehr als 100 Standorten bundesweit durchgeführten Projekt.  

Berechtigt für eine Beratung sind all jene, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld beziehen. Die Stromsparhelfer werden im ersten Schritt das Verbrauchsverhalten in den einzelnen Haushalten vor Ort analysieren. Im zweiten Schritt erhalten die Haushalte ein Energiesparpaket mit kostenlosen Soforthilfen wie zum Beispiel Energiesparlampen, abschaltbare Steckdosenleisten, TV-Standby-Abschalter und Zeitschaltuhren. Dazu bekommen sie noch einen konkreten Energiespar-Fahrplan, abgestimmt auf die individuelle Situation.  

Die Stromsparhelfer werden sich in den Haushalten ausweisen und sind natürlich verpflichtet, den Datenschutz einzuhalten.

Für eine Energiesparberatung können sich die Haushalte direkt beim Caritasverband in der Turnerstraße 38 in Heidelberg, unter der Telefonnummer 06221/33030 oder per E-Mail: mailto:stromsparcheck‎@‎caritas-heidelberg.de melden.