Berufliche Weiterbildung

Die Steuerung der Weiterbildungsförderung nach dem Sozialgesetzbuch Zweiter Teil (SGB II) erfolgt im Jobcenter Heidelberg über die Bildungszielplanung  und die Ausgabe von Bildungsgutscheinen. Diese werden von den Persönlichen Ansprechpartnern im Team Markt&Integration nach Feststellung eines konkreten Qualifizierungsbedarfs und unter Beachtung der Grundsätze von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zielgerichtet im Hinblick auf eine schnellstmögliche berufliche Integration ausgestellt. 

 

Inhaltlich spiegelt die Bildungszielplanung den aktuellen Qualifikationsbedarf des Marktes und der Unternehmen wider. Bei der Planung der Bildungsziele wurde sowohl das Kundenpotenzial des Jobcenters als auch die mittelfristige regionale Arbeitsmarktentwicklung berücksichtigt. Sie soll insbesondere der Vermeidung oder Reduzierung eines Fachkräftemangels dienen. Außerdem soll die gleichberechtigte Teilhabe aller Zielgruppen gefördert werden.

 

Die Ausgabe des Bildungsgutscheines ist stets Ergebnis einer Einzelfallentscheidung. Sie ist abhängig von der im Rahmen des Profiling festgestellten Notwendigkeit der Förderung der beruflichen Weiterbildung und der individuell zu prognostizierenden Einmündungswahrscheinlichkeit (Integrationsquote ) in den Arbeitsmarkt. Wirkung und Wirtschaftlichkeit bestimmen das Handeln. 

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